Elden Ring ist Game of the Year 2022 – und das völlig verdient

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Elden Ring von FromSoftware hat 2022 fast alle wichtigen Game of the Year-Auszeichnungen gewonnen – und das ist keine Überraschung. Es ist das ambitionierteste Projekt des Studios und der gelungenste Brückenschlag zwischen dem Soulslike-Genre und einer open-world-freundlichen Zugänglichkeit.

Die Welt des Zwischenlandes

Das Zwischenland ist die größte und detailreichste Welt, die FromSoftware je erschaffen hat. Sechs große Regionen mit eigenem Ökosystem, Geheimnissen und Bossen. Die Zusammenarbeit mit George R.R. Martin für das Weltbuilding zeigt sich in der mythologischen Tiefe der Lore – jedes Item, jede Beschreibung, jedes NPC-Gespräch fügt Puzzleteile zu einem gewaltigen Mythos zusammen.

Soulslike für alle – fast

Elden Ring macht das Soulslike-Genre zugänglicher, ohne es zu verwässern. Offene Erkundung ermöglicht es, stärkere Ausrüstung zu finden, bevor man schwierige Bosse angeht. Schlafkapseln, Koop-Multiplayer und der Geist-Beschwörungsmechanismus senken die Einstiegshürde erheblich.

Die Highlights

  • Radahn-Festival: Einer der epischsten Boss-Kämpfe der Spielgeschichte
  • Stormveil Castle: Klassisches Souls-Leveldesign in seiner reinsten Form
  • Maliketh: Technisch anspruchsvollster Boss des Spiels
  • Ranni-Questline: Tiefste und befriedigendste Nebenquest des Jahres

Elden Ring ist kein perfektes Spiel – der letzte Bosse-Abschnitt ist etwas überladen, und Late-Game-Bosse wirken manchmal wie Spektakel über Substanz. Aber kein Spiel hat 2022 mehr Stunden, Emotionen und Diskussionen erzeugt. GOTY verdient.