The Ranch klingt auf dem Papier wie ein unwahrscheinliches Experiment: Ashton Kutcher (Two and a Half Men) und Sam Elliott (Tombstone, Mask) in einer Netflix-Sitcom über eine Ranch-Familie in Colorado. Das Ergebnis? Überraschend gut.
Die Bennett-Familie
Colt Bennett (Kutcher) kehrt nach einer gescheiterten Semi-Pro-Football-Karriere zur Familienranch zurück. Sein Vater Beau (Elliott) ist ein grimmiger, ehrlicher und herzlicher Rancher alter Schule. Bruder Rooster (Danny Masterson) ist der unkomplizierte Familienstabilisator. Die Dynamik zwischen diesen drei Männern trägt die gesamte Serie.
Was The Ranch richtig macht
The Ranch ist eine Multi-Camera-Sitcom mit Live-Publikum – ein Format, das als veraltet gilt. Aber die Chemie zwischen den Hauptdarstellern, besonders zwischen Kutcher und Elliott, lässt das Format vergessen. Sam Elliott stiehlt jede Szene, in der er auftaucht: trocken, würdevoll, immer authentic.
Schwächen und Kontext
The Ranch geriet 2017 in Schwierigkeiten, als Danny Masterson (Rooster) wegen Missbrauchsvorwürfen aus der Serie geschrieben wurde. Dieser Schatten liegt auf der Serie. Für Fans des Pre-Masterson-Formats bleiben die ersten Staffeln eine unterhaltsame, wärmere Alternative zu überdrehten Sitcoms.








