Once Upon a Time (Es war einmal) ist eine der kreativsten Prämissen in der Serienlandschaft: Was wäre, wenn alle Märchenfiguren – Schneewittchen, Cinderella, Rumpelstilzchen, die Böse Königin – in einer modernen amerikanischen Kleinstadt lebten, ohne sich an ihre wahre Identität zu erinnern?
Das Konzept: Storybrooke, Maine
Die böse Königin (Lana Parrilla) hat alle Märchenbewohner in die Stadt Storybrooke verflucht – ohne Erinnerungen, in einer Zeitschleife. Emma Swan (Jennifer Morrison), die verlorene Tochter von Schneewittchen, kommt in die Stadt und ist die Einzige, die den Fluch brechen kann. Was folgt, ist ein verschachtenes Narrativ über mehrere Zeitebenen.
Stärken der Serie
- Lana Parrilla als Böse Königin: Die beste Performance der Serie, vielschichtig und fesselnd
- Kreative Märchenadaptionen: Bekannte Charaktere mit neuen Twists
- Emotionale Familienmomente: Mutterschaft, Schuld, Erlösung als Kernthemen
Schwächen nach Staffel 3
Ab Staffel 4 beginnt das Konzept unter dem Gewicht seiner eigenen Mythologie zu leiden. Immer neue Märchenwelten werden eingeführt, die Handlung wird komplex bis zur Unverständlichkeit. Staffel 1 und 2 sind hervorragend – der spätere Niedergang ist ein häufiges Problem von Serien, die zu lange laufen.
Für Märchenliebhaber und Fans von kreativen Fantasy-Konzepten lohnen sich die ersten drei Staffeln von Once Upon a Time. Danach ist Vorsicht geboten.








